Montag, 5. Oktober 2015

Nordküste Trinidad



Mit einem Leihwagen fuhren wir zwei Tage über die Insel und konnten endlich mehr von Trinidad sehen. Das Auto leihen war unkompliziert. Bezahlt wurde mit Kreditkarte und eine Kaution von 1000,- TT$ hinterlegt. Dann ging es los. Links zu fahren ist doch immer anders und der Verkehr hier auf Trinidad „grandios“. Jeder scheint mit dem Auto zu fahren und ständig gibt es Stau, selbst hier auf dieser relativ kleinen Insel mit „nur“ etwa 1,3 Mill. Einwohnern. Unser Leihwagen hatte auch schon einige Schrammen, wohl auch deshalb weil sich alle immer aneinander vorbeidrängeln auch wenn kaum noch Platz auf der Straße ist. Unsere erste Fahrt ging in den nördlichen Teil. Hier ist es gebirgiger und auch wenig Verkehr. Eine kurvenreiche und mit vielen Schlaglöchern versehene Straße führte uns weg vom Highway von der Stadt Arima aus (etwa in der nördlichen Mitte) an die Nordküste nach Blanchisseuse.
 
Mit Auto durch den Urwald
 
Die sehr enge Straße in sehr schlechtem Zustand
 
 
 
Die Straße geht mitten durch den Resturwald. Unser erstes Ziel war das Asa Wright Nature Center. Früher im Privatbesitz ist es nun allen zugänglich und in erster Linie ein Ziel für Vogelliebhaber.
 
"Verhaltensregeln" sieht man oft auf Trinidad
 
 
Von der Veranda des im alten Stil erhaltenen Haupthauses aus kann man wunderbar Vögel beobachten- und ist weg von aller Hektik.
 
Die Veranda des Haupthauses
 
Edle Inneneinrichtung
 
Sogar "Charles und Camilla" waren schon hier. Ein Foto das die beiden zeigt hängt an der Wand.

 
Futter gleich neben der Veranda, wohl ein "Ruby-topaz"-  Kolbri
 

Ein "Purple Honeycreeper"
 
 
 
 
Weiter ging es die Straße entlang, die zwar geteert ist aber eher etwas von Schotterpiste hat. Wir waren sehr erstaunt das uns hier sogar ein Maxi-Taxi begegnete. Schon fast an der Nordküste machten wir kurz Halt an einer Brücke, die über den Yarra-River führt. Ein sehr idyllisches Plätzchen an dem gebadet und wohl auch gern gepicknickt wird.
 
Picknick- und Badeplatz im Yarra-River
 
 
Die Straße wurde besser an der Nordseite nur leider ist die Sicht auf das Meer oft nicht möglich, weil sie zugebaut ist. Mit großen Mauern werden reiche Grundstücke vor neugierigen Blicken geschützt. Sehr schön und für alle zugänglich sind die Las Cuevas und Maracas Bay.
 
Die Maracas Bay

Ankerlieger in der geschützten Bucht


 
 
In Maracas- ein sehr beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen „Trinis“- machten wir eine längere Pause bevor es zurück nach Port of Spain und von dort wieder nach Chaguaramas ging.
 
Auf dem Weg zurück