Sonntag, 24. April 2016

Curaçao – Bummel durch Punda


An Weitersegeln ist noch nicht zu denken, wir sind wieder mal eingeweht. Auf dem Ankerplatz fegen die Böen mit bis zu 35 kn über unser Boot hinweg. Es ist bewölkt aber hier auf dieser trockenen Insel fällt kein Tropfen Regen. Das ist wohl auch schon den Entdeckern aufgefallen, Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci (der Namensgeber für „Amerika“) hatten das Eiland 1499 für Spanien in Besitz genommen; aber die Spanier haben es hier nicht lange ausgehalten. Die Niederländer, die es 1636 für sich gewannen blieben. Der Name Peter Stuyvesant ist vielleicht einigen bekannt, er war hier Statthalter und später erster Gouverneur von New York, das ja einige Zeit auch den Niederländern gehörte (hieß damals Neu Amsterdam).
 

 
 
 
Hier wird venezolanisches Rohöl raffiniert, und zusammen mit dem Bankgewerbe und vor allem dem Tourismus verdienen die Insulaner ihr Geld. Die karge trockene Landschaft bietet kaum Schatten und in erster Linie stehen hier viele Kakteen in beeindruckender Größe. Mit etwas Wasser lassen sich hier aber auch die schönsten Gärten zaubern, wir sehen viele Gärten voller schöner Blumen.
 
Kakteen wachsen viele auf der Insel
 
 
Mit dem Bus in Punda angekommen bummeln wir durch die Straßen. Es ist gerade mal kein Kreuzfahrer da und deshalb nicht so voll in der Stadt. Wir besuchen den „schwimmenden Markt“ der venezolanischen Lastkähne. Am Kai schwimmen die Boote und davor an Land sind die Stände mit den Waren aufgebaut, Obst und Gemüse gibt es hier im Überfluss.
 
Lastkähne der Händler
 
 
 
Verkauft wird an Land, dahinter die Lastkähne im Wasser
 
 
Fast alles was es an Gemüse und Obst in diesen Regionen überhaupt gibt, kann man hier kaufen
 
 
 
Nicht weit vom Markt der Venezuelaner entfernt steht die überdachte Markthalle. Das ist der Platz, um sich mit Souvenirs zu versorgen, extra für die Kreuzfahrer sind die Preise in US$ ausgezeichnet.
 
Souvenirs,- - alles was man eher nicht braucht
 
Man findet hier auch Kaffee und viele Toilettenartikel ...
 
 
Zufällig sehen wir das Postmuseum, wo wir sogar eine Postkarte nebst Briefmarke kaufen können. Selbst eine Spieluhr gibt es in der Stadt, sie spielt ihr Lied zu jeder vollen Stunde.
 
 
 
 
 

 Fußgängerzone, überall Shopping-Gelegenheiten


Diesen "Laden" fand Jochen besonders lustig 


Vor der Rückfahrt haben wir dann mutig am Geldautomaten US$ geholt,- hat geklappt.
Zurück in der Bucht von „Spanish Water“ wird wieder der Wetterbericht studiert, nächste Woche ist Besserung in Sicht.


Unsere Lieblingskneipe bei "Spanish Water", hier gibt`s auch WiFi